Sonntag, 28. Februar 2016

The Outback

Am 21.2 ging es für Pauline und mich dann nach Alice Springs, wo am Dienstag unsere 3-tägige Tour zum Ayer's Rock und zum King's Canyon begann.
Wir starteten um 6 Uhr morgens und der erste Stopp war eine Kamelfarm, auf der Pauline und ich sehr viel Spaß beim Kamelreiten hatten. Dann sind wir weiter zum Camp gefahren und haben dort zu Mittag gegessen und uns im Pool abgekühlt, denn mittlerweile waren es über 40 Grad. Danach ging es zum Kata Tjuta (Felsgruppierung in der Nähe des Uluru) auf eine kleine Wanderung, die leider ziemlich von Fliegen geplagt war. Für den traurigerweise etwas enttäuschenden Sonnenuntergang,dank zahlreicher Wolken, ging es dann zum Uluru, wo mit Champagner angestoßen wurde.
Am nächsten Tag mussten wir schon um 4:30 Uhr aufstehen, da wir bei Sonnenaufgang um den Uluru wandern wollten und das wegen der Hitze später nicht mehr wirklich erträglich gewesen wäre. Danach hat unser Tourguide uns die Geschichte der Mala, eine traditionelle Sage der Aborigines, erzählt (googelt es am besten).
Abends sind wir dann zum Campingplatz beim King's Canyon gefahren und haben dort in Swags (Matratze in einem planenartigen Schlafsack) geschlafen. Pauline und ich haben uns ein ruhiges Plätzchen unter den Sternen gesucht, wo wir noch ein bisschen quatschen konnten.
Für den letzten Tag stand eine Wanderung durch den King's Canyon an, die überraschenderweise echt schön war.
Danach ging es wieder zurück nach Alice Springs. Weil am nächsten Tag Paulines Geburtstag war, sind wir abends noch weggegangen um in ihren Geburtstag hineinzufeiern. Wir hatten so viel Spaß und haben uns die Seele aus dem Leib getanzt.
Das Outback war mal eine ganz andere und ziemlich heiße Erfahrung und man hat nach einer gewissen Zeit echt einen Hass gegen die ganzen Fliegen entwickelt. Trotzdem war es mal wieder atemberaubend schön.

auf der Kamelfarm
Kata Tjuta
Sonnenaufgang am Uluru
Uluru
Heiliger Ort am Uluru
Sonnenaufgang im King's Canyon
Kamelfels

König der Löwen
Garden of Eden im King's Canyon































Dienstag, 16. Februar 2016

Great Ocean (oder auch Laughter) Road

Von Donnerstag bis Sonntag ging es für mich endlich mal aus meinem Alltagstrott in Melbourne raus auf die Great Ocean Road zusammen mit einer Kindheitsfreundin aus Deutschland.
Die Great Ocean Road ist eine wunderschöne Straße, die sich von Torquay bis zu den 12 Apostles schlängelt und zwar an Klippen entlang, durch den Djungel und über Heideland. Wir hatten jeden Tag strahlenden Sonnenschein, atemberaubend schöne Natur, gaaaanz viel Chet Faker und Bäuche, die weh taten vor lachen.
Kennt ihr das, wenn man eine Person nach Jahren wieder sieht und feststellen muss, dass man sich noch so gut versteht wie vor 10 Jahren? So war es jedenfalls bei uns :)
Am ersten Tag führte uns unser Roadtrip von Geelong über Torquay, Anglesea, Lorne und Apollo Bay. Geschlafen haben wir auf einem Campingplatz ganz in der Nähe von einem wunderschönen Wasserfall. Am zweiten Tag ging es weiter zu den berühmten 12 Apostles (7 Sandsteinfelsen,die wie Nadeln aus dem Meer ragen), die leider größtenteils von asiatischen Touristen belagert wurden...Wir haben uns dann also unsere eigene Klippe gesucht, von der man eine schwindelerregende Aussicht auf den unendlichen türkisblauen Ozean hatte. Nach diesem wunderschönen Tag haben wir uns ein lauschiges Schlafplätzchen am Strand im Cape Otway National Park gesucht. Mit Glühgoon (selbstgemachter Glühwein :-p) haben wir uns dann in den Van gekuschelt und hatten richtiges Nordseefeeling.
Am letzten Tag haben wir ein paar Seesterne und Muscheln am Strand gesammelt bevor wir uns wieder zurück auf den Weg nach Lorne gemacht haben, wo ich dann noch surfen war.
Alles in allem der perfekte Abschluss für einen wunderbaren, abenteuerlichen und lustigen Roadtrip.

Küsse und ein bisschen Sonnenschein nach Deutschland :)

P.S.: @Pauline du verrückte Nudel wirst mir so sehr fehlen, dass ich jetzt schon heulen könnte.

12 Apostels
Kleiner süßer Koala im Cape Otway National Park
Beauchamp Waterfall 
Wir zwei Krüppel am Bells Beach
Leuchtturm in Aireys Inlet